Pius Thoma

Meine Vorliebe für das plastische Gestalten hat ihren Ursprung in meiner Kindheit, genauer, in meiner frühen Begeisterung für die Weihnachtskrippe. Schon als Kind haben mich neben den Krippenlandschaften und den  Krippenställen vor allem die Figuren in den Krippen meines Heimatortes im ehemaligen Landkreis Krumbach angesprochen. Über das Herstellen eigener Krippen wuchs meine Freude am plastischen Gestalten bei figürlichen und reliefartigen Werkstücken.

Dass sich daraus ein leidenschaftliches Hobby entwickeln konnte, habe ich der glückhaften Begegnung mit dem Kunstschaffen vor allem zweier Künstler zu verdanken. Die kraftvollen Skulpturen von Hans Malzer einerseits und die fein gestalteten Strukturen in den Medaillen von Fritz Brenner haben meinen Werdegang wesentlich beeinflusst. Aber, in angebrachter Bescheidenheit, versuche ich meinen eigenen Stil zu finden, gemäß dem Motto von Leonardo da Vinci: „Wer nicht kann, was er will, muss wollen, was er kann.“ 

Vor allem Holzscheite für den Kachelofen, in Natur und Garten gesammeltes Holz oder bei Wanderungen mitgenommene Sandsteine sind meine bevorzugten Werkstoffe. Köpfe, Menschen, Tiere in unterschiedlichen Kommunikationssituationen sind, neben religiösen  und immer wieder weihnachtlichen Darstellungen,  meine bevorzugten Motive.